Mittwoch, 10. März 2010
Jazz Dance

Jazz-Dance entwickelte sich seit dem 18. Jahrhundert in Amerika. Die ursprünglichen Elemente und Techniken stammen aus Afrika. Erst in den USA wurde langsam aus den afrikanischen Tänzen der „Jazztanz“ entwickelt. In ihm fließen afrikanischer Tanz, amerikanischer Modern Dance und europäisch-klassisches Ballett zusammen.

Die Hauptbewegungszentren beim Jazz-Dance sind Kopf, Schultern, Brustkorb, Becken, Arme und Beine. Dabei wird erlernt, diese Körperzentren unabhängig, zeitgleich voneinander einzusetzen. So geht es beim Jazz Dance um Isolation – der Bewegungsfähigkeit einzelner Körperzentren (Kopf, Brustkorb, Becken, Arme und Beine), um Polyzentrik – der Koordination zweier oder mehrerer Körperzentren wobei mehrere Körperzentren getrennt von einander bewegt werden, und um Relaxation – dem Auf- und Abbauen von Körperspannung in den einzelnen Bewegungszentren.

In Nia fließen dabei verschiedene, typische Schrittfolgen wie der Square Dance und der Cha-cha-cha ein, die kreativen Choreografie-Folgen und die Schüttelbewegungen einzelner Körperregionen mit ein.

Die Isolationen und Relaxionen wirken sich bei den Nia-Tänzern  positiv auf die Kreativität, die Spontanität und die Ausdruckskraft aus. Neben dem enormen Spaß, den diese Elemente mit sich bringen, wird gleichzeitig das Koordinationsvermögen trainiert. Da Jazz-Bewegungen einen kürzeren und schnelleren Atemzug erfordern, gibt es Atemübungen auch hier inklusive.